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Glossar

 

Aktuar

Ein Aktuar ist ein versicherungsmathematischer Sachverständiger. Seine Aufgaben bestehen in der Erstellung und Kontrolle der Einhaltung des Geschäftsplanes.


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Anwartschaftsberechtigte/r (AWB)

Eine Person, deren Pensionskapital von einer Pensionskasse verwaltet wird, die aber noch keine Leistung von der Pensionskasse erhält. (siehe auch "Leistungsberechtigte/r").


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Anwartschaft

Unter Anwartschaft versteht man den Anspruch auf eine zukünftige Leistung aus der Pensionskasse auf Alters-, Berufsunfähigkeits- bzw. Hinterbliebenenpension unter den lt. Pensionskassenvertrag zu Grunde liegenden Voraussetzungen.


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Anwartschaftsphase

Zeitraum, in dem der Anwartschaftsberechtigte noch keine Leistung aus der Pensionskasse bezieht.


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Arbeitgeberbeitrag (Dienstgeberbeitrag)

Beiträge des Arbeitgebers an die Pensionskasse, die der Arbeitgeber gemäß Betriebsvereinbarung bzw. Vereinbarung lt. Vertragsmuster zur Finanzierung der betrieblichen Altersvorsorge aufwendet.


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Arbeitnehmerbeitrag (Dienstnehmerbeitrag)

Zusätzlich zum Arbeitgeberbeitrag können Arbeitnehmer/innen freiwillig Beiträge bezahlen und damit die künftigen Leistungen der Pensionskasse erhöhen. Die Höhe des Arbeitnehmerbeitrages ist grundsätzlich mit 100 % des Arbeitgeberbeitrags begrenzt. Bei Inanspruchnahme der Förderung gem. § 108a EStG kann der Arbeitnehmerbeitrag auch wenn der Arbeitgeberbeitrag ein geringerer ist bis max. EUR 1.000,- p.a. betragen (siehe Prämienförderung für Arbeitnehmerbeiträge).


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Beitrags- und Leistungsausweis

Der Beitrags- und Leistungsausweis wird jährlich von der Pensionskasse erstellt und jedem Anwartschaftsberechtigten zugesandt. Er ist ähnlich eines Kontoauszuges und gibt Auskunft über die einbezahlten Beiträge, das angesammelte Kapital und über die daraus zu erwartenden Pensionsleistungen (siehe "Pensionskonto").


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Beitragsorientiertes Modell

Der Arbeitgeber verpflichtet sich zugunsten seiner Arbeitnehmer/innen Pensionskassenbeiträge zu zahlen. Die Beitragshöhe wird im Rahmen der Betriebsvereinbarung / Vereinbarung lt. Vertragsmuster festgelegt. Zum vereinbarten Pensionsalter erhält der Pensionsbegünstigte eine lebenslange Pensionsleistung, aus dem vorhandenen Kapital (Beiträge, Veranlagungsergebnisse und versicherungstechnische Ergebnisse). Die Höhe der Pensionskassenleistungen kann Schwankungen unterliegen.


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Betriebsvereinbarung

Im Zusammenhang mit Betriebspensionen: Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat über den Beitritt zur Pensionskasse. Unter anderem werden folgende Details zum Pensionskassenmodell in der Betriebsvereinbarung geregelt: Voraussetzung zur Teilnahme am Pensionskassenmodell, das Beitragsrecht, das Leistungsrecht etc. (siehe "Einzelvereinbarung"). Sie bildet die arbeitsrechtliche Grundlage für den Pensionskassenbeitritt.


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Deckungsrückstellung

Das auf dem persönlichen Pensionskonto vorhandene Guthaben. Die Deckungsrückstellung wird aus der Summe der Beiträge, abzüglich Kosten, Versicherungssteuer und Risikoprämien, und unter Berücksichtigung der Veranlagungsergebnisse und der versicherungstechnischen Ergebnisse gebildet.


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Einzelvereinbarung /Vereinbarung lt. Vertragsmuster

In Unternehmen ohne Betriebsrat wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Einzelvereinbarung geschlossen. In der Einzelvereinbarung sind die Details des Pensionskassenmodells festzulegen. Der vom Arbeitgeber mit der Pensionskasse abzuschließende Vertrag beruht auf den Regelungen der Einzelvereinbarung. Für Mitarbeiter, die durch einen Betriebsrat vertreten sind, werden die Details zum Pensionskassenmodell in einer Betriebsvereinbarung fest geschrieben (siehe "Betriebsvereinbarung").


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Finanzmarktaufsicht (FMA)

Aufsichts- und Prüforgan der Pensionskassen.


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Geschäftsplan

Der Geschäftsplan wird unter Berücksichtigung versicherungsmathematischer Regeln und Grundsätze erstellt. Er enthält u.a.: Art des Leistungsangebots; die Rechnungsgrundlagen; die Art und Führung der Schwankungsrückstellung; die Formeln für die Berechnung der Pensionskassenbeiträge, der Leistungen und des Mindestertrags. Der Geschäftsplan wird vom Aktuar erstellt und von der Finanzmarktaufsichtsbehörde genehmigt.


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Hinterbliebene

Jener Personenkreis, dem Leistungen bei Ableben des/r Anwartschafts- oder Leistungsberechtigten zustehen (Ehepartner, falls vereinbart auch Lebensgefährt(e)/in und versorgungsberechtigte Kinder).


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Kapitaldeckungsverfahren

Die Finanzierung der Rente erfolgt durch laufende Beiträge während der Aktivzeit. Mit Pensionsantritt wird das vorhandene Kapital verrentet. (siehe Umlageverfahren)


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Leistungsberechtigter

Person, die eine Zusatzpension aus einer Pensionskasse erhält (siehe auch "Anwartschafts-berechtigte/r").


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Leistungsorientiertes Modell

Beim leistungsorientierten Modell vereinbaren der Arbeitgeber und der/die Arbeitnehmer/in die Höhe der künftigen Pensionsleistung. Die Pensionskassenbeiträge errechnen sich auf Basis der gewünschten Rente. Reicht das zur Finanzierung der festgelegten Rente gesparte Kapital nicht aus, ist der Arbeitgeber zu einem Nachschuss von Pensionskassenbeiträgen verpflichtet, um die Finanzierung der vereinbarten Pension zu gewährleisten. (Nachschusspflicht).


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Mindestverzinsung

Ein gemäß Pensionskassengesetz jährlich bestimmter Mindestzinssatz, den jede Veranlagungs- und Risikogemeinschaft im Durchschnitt der letzten fünf Jahre erwirtschaften muss. Wird diese Mindestverzinsung nicht erreicht, so hat die Pensionskasse für Pensionisten - deren Pensionskassenmodell mit Mindestertrag geführt wird - aus ihrem Eigenkapital Zuschüsse zu den laufenden Pensionsleistungen zu tätigen. Sobald die gesetzlich festgesetzte Mindestverzinsung wieder überschritten wird, entfallen diese Zuschüsse.


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Pensionskassenvertrag

Vertrag zwischen Pensionskasse und dem Arbeitgeber, der die Rechte und Pflichten des Arbeitgebers gegenüber der Pensionskasse und die Ansprüche der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten inhaltsgleich mit der Betriebsvereinbarung bzw. Vereinbarung lt. Vertragsmuster regelt.

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Pensionskonto

Für jeden Anwartschafts- und Leistungsberechtigten wird ein eigenes Pensionskonto (getrennt nach Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträgen) geführt. Jährlich schickt die Pensionskasse ihren Anwartschafts- und Leistungsberechtigten einen Beitrags- und Leistungsausweis (Kontoinformation) zu (siehe "Beitrags- und Leistungsausweis").


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Pensionsantrittsalter

Alter ab dem die Alterspensionsleistung aus der Pensionskassenzusage erstmalig zusteht.


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Prämienförderung für Arbeitnehmerbeiträge

Arbeitnehmer/innen haben die Möglichkeit für Eigenbeiträge zur Pensionskasse eine staatliche Prämie zu beantragen. Die Förderung gem. § 108a EStG bringt für den Arbeitnehmer/ die Arbeitnehmerin zahlreiche Vorteile:

  • 4,25 % p.a. staatliche Förderung für einen Eigenbeitrag bis zu EUR 1.000,- p.a. (Stand 2013)
  • Die Rente aus diesen max. EUR 1.000,- p.a Beitrag ist steuerfrei
  • Die Auszahlung der Förderung erfolgt direkt auf das Bankkonto des Dienstnehmers
  • Die Abwicklung der Prämienförderung übernimmt die BONUS Pensionskassen Aktiengesellschaft - der Dienstnehmer stellt nur den Antrag bei der BONUS.

Die Beitragszahlung erfolgt mit Unterfertigung des Formulars "Erklärung für Arbeitnehmerbeiträge" und gilt bis auf Widerruf durch den Arbeitnehmer, längstens bis zum Pensionsantritt.


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Rechnungszins, technischer Zins

Der Rechnungszins entspricht jenem Ertrag, der erwirtschaftet werden muss, um nominell gleich bleibende Pensionsleistungen (beitragsorientiertes Modell) erbringen zu können. Der Rechnungszins ist kein Garantiewert, sondern eine rechnerische Größe. Im Allgemeinen gilt: je kleiner dieser Zinssatz ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Kürzungen bei der Zusatzpension kommen kann oder dass zusätzlichen Arbeitgeberbeiträge einbezahlt werden müssen.


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Rechnungsmäßiger Überschuss

Der rechnungsmäßige Überschuss ist ein im Geschäftsplan der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft festgelegter Zinssatz, der den langfristigen Ertragserwartungen entspricht. Dieser fiktive Zinssatz ist für die Verteilung der Ergebnisse auf die Deckungs- und Schwankungsrückstellung relevant.


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Schwankungsrückstellung

Teil der in der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft verwalteten Gelder, zum Ausgleich für schwankende Erträge (aus dem Veranlagungsergebnis und dem versicherungstechnischen Ergebnis) (siehe "Deckungsrückstellung" und "Rechnungsmässiger Überschuss"). Befüllt wir die Schwankungsrückstellung aus Erträgen, die über dem rechnungsmäßigen Überschuss liegen. Erträge unter dem rechnungsmäßigen Überschuss werden der Schwankungsrückstellung - sofern ausreichend vorhanden - entnommen.


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Sterbetafeln / Rententafeln

Die Sterbetafeln geben die Lebenserwartung, die Invalidisierungs-/Verheiratungswahrscheinlichkeit je Alter, Geschlecht und Geburtsjahrgang an und werden für die Ermittlung der Pensionshöhe und der Berechnung der Risikoprämien herangezogen.


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Unverfallbarkeit

Diese Frist bestimmt, ab welchem Zeitpunkt die einbezahlten Beiträge des Dienstgebers für den Dienstnehmer unverfallbar sind. Ist eine Unverfallbarkeitsfrist vereinbart, stehen dem Dienstnehmer innerhalb der Unverfallbarkeitsfrist erworbene Pensionskassenbeiträge des Dienstgebers bei vorzeitigem Austritt aus dem Unternehmen nicht zu. Die Unverfallbarkeitsfrist kann für eine Dauer von maximal drei Jahren ab Aufnahme in das Pensionskassenmodell vereinbart werden. Vom Dienstnehmer geleistete Eigenbeiträge stehen dem Dienstnehmer in jedem Fall zu.


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Unverfallbarkeitsbetrag (Unverfallbarkeitsleistung)

Jener Betrag, der dem Arbeitnehmer bei Beendigung des Dienstverhältnisses vor Eintritt des Leistungsfalles zusteht. Eine Abfindung des Unverfallbarkeitsbetrages ist aufgrund des Pensionskassengesetezs nur bei Unverfallbarkeitsbeträgen bis max. EUR 11.400,- (aktueller Wert 2013) möglich.


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Valorisierung / Wertanpassung

So bezeichnet man die jährliche Anpassung der Beiträge und Leistungen. Zur Geldwertsicherung (Inflationsabgeltung) kann eine jährlich automatisierte Erhöhung der Pensionskassenbeiträge vereinbart werden. Die Valorisierung der späteren Pensionskassenleistungen wird bei beitragsorientierten Modellen ganz wesentlich von der Höhe des Rechnungszinses, der dem Pensionskassenmodell zugrunde liegt und dem Veranlagungsergebnis (siehe "Rechnungsmäßiger Überschuss") beeinflusst. Aus diesem Grund kann eine Anpassung der Leistungen aus der Pensionskasse eine Erhöhung aber auch eine Reduktion der Leistung bedeuten.


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Veranlagungs- und Risikogemeinschaft (VRG)

Das Vermögen der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten wird in Veranlagungs- und Risikogemeinschaften verwaltet. Die VRGen bilden hinsichtlich der versicherungstechnischen Risiken und der Veranlagungserträgen eine Gemeinschaft. Sie werden von den Pensionskassen treuhändisch für die Anwartschafts- und Leistungsberechtigten verwaltet und sind vom Vermögen der Pensionskasse bilanziell streng getrennt. Für das Vermögen der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten ist höchste Sicherheit gewährleistet.


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Verrentung

Umwandlung des angesparten Kapitals in eine lebenslange Rente bei Pensionsantritt.


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Versicherungstechnisches Ergebnis

Versicherungstechnische Gewinne und Verluste, die aufgrund von Abweichungen der Realität von den in die Beiträge bzw. Leistungen einkalkulierten versicherungsmathematischen Wahrscheinlichkeiten (für Tod, Berufsunfähigkeit, Lebenserwartung) auftreten.


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Wartefrist

Für die Einbeziehung in das Pensionskassenmodell kann eine Wartezeit vereinbart werden. Beispielsweise Aufnahme in das Pensionskassenmodell nach ununterbrochenem Dienstverhältnis von einem Jahr gerechnet ab Eintritt in das Unternehmen. Dienstnehmer mit nur kurzer Unternehmenszugehörigkeit (Fluktuation) erhalten dadurch keinen Pensionskassenbeitrag.


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Wertanpassung

Siehe Valorisierung

Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Formulierung für beide Geschlechter.

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